Iron Health
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Aktuelles und Wissenswertes aus den Bereichen Fitness und Ernährung

In dieser Rubrik finden Sie aktuelle Nachrichten wie auch Grundlagenartikel zu den Themen Fitness, Muskelaufbau, Gewichtsreduktion, Ernährungsplanung und vielen anderen Bereichen. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen
 


03. Dezember 2014, 19:56

Cardio in der Aufbauphase

Cardiotraining gehört nicht umbedingt zu den liebsten Beschäfigungen der meisten Kraftsportler. Während in Diätphasen zumindest ein greifbarer Grund: Fettverbrennung vorhanden ist, neigen viele Kraftsportler dazu in Aufbauphasen gänzlich auf Cardio zu verzichten.

Keine gute Idee!

Auch in Aufbauphasen lohnt es sich regelmäßig das Laufband, den Crosstrainer oder das Fahrrad aufzusuchen. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand:

Allein schon der Name gibt uns einen Hinweis auf die primäre Funktion von Cardiotraining: Eine Verbesserung der cardiovaskulären Gesundheit, sprich ein leistungsfähigeres Herz-Kreislaufsystem, was sich in einem niedrigeren Ruhepuls, einer verringerten Herzfrequenzvariabilität, einer verbesserten Kapillarisierung, einer Vergrößerung der arterio-venösen O2-Differenz und einer Stabilisierung des Blutdruck zeigt.

Schon diese Gesundheitsnutzen sollten einen bewegen, sich der Trägheit zu widersetzen. Doch nicht nur das Herz-Kreislaufsystem profitiert von Cardiotraining. Regelmäßies Ausdauertraining erhöht das Atemvolumen und damit auch die Sauerstoffaufnahme. Im Blut werden die Menge der roten Blutkörperchen, des Hämoglobins und des Blutplasmas erhöht.

Und auch die Regeneration profitiert! Ein mäßig intensives Cardiotraining kann die Regeneration beschleunigen, indem es den Abtransport von Schlackstoffen beschleunigt und die Nährstoffversorgung der Muskulatur verbessert.

Also hoch den Hintern und ab ins Cardiotraining!

Hinweis: Dieser Blogeintrag ist eine Kurzfassung des Artikels "Ist Cardio in der Aufbauphase sinnvoll?​", erstmals erschienen am 21.​02.​2010 auf www.​team-andro.​com

Redakteur

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29. Oktober 2014, 11:59

Superfrucht Avocado

Die Avocado (Persea americana) ist ein Lorbeergewächs, das ursprünglich aus dem Süden Mexikos stammt. Bereits die Azteken wussten um die vielfältigen Nutzen der Avocado, die in ihrer Sprache ahuacatl hieß, interessanterweise die gleiche Bezeichnung wie für den männlichen Hoden.

Auf die Makronährstoffe reduziert, ist die Avocado eine Kalorienbombe: 100g haben stolze 160kcal und enthalten 1g Eiweiß, 8,​​53g Kohlenhydrate, wovon 6,​​7g auf Ballaststoffe entfallen, und 14,​​7g Fett. Wirklich interessant wird es aber, wenn man sich anschaut, wie sich diese knapp 15g Fett verteilen: Gut 2g entfallen auf gesättigte Fettsäuren, knapp 10g auf einfach ungesättigte Fettsäuren und knapp 2g mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Wenngleich oft zu Unrecht gescholten, sind bestimmte Fette lebensnotwenig für unseren Körper, insbesondere die sogenannten Omega-Fettsäuren. Sie sind hilfreich für die Gesundheit des cardiovaskulären Systems und wirken positiv auf die Aufrechterhaltung eines gesunden Cholesterin-Spiegels ein. Darüber hinaus sagt man ihnen eine schmerzstillende und abschwellende Wirkung, sowie einen positiven Einfluss auf die Gelenkschmierung nach. Nebenbei ist eine ausreichende Fettzufuhr essentiell für die Testosteronproduktion, man denke an dieser Stelle an die Bedeutung des ursprünglichen Namens.

Neben den Fettsäuren enthält die Avocado aber noch weitere Inhaltsstoffe, die der Gesundheit sehr zuträglich sind, darunter viele Vitamine. Kaum eine Frucht hat mehr Vitamin E, welches im Körper als wirkungsvolles Antioxidans agiert und somit Arteriosklerose vorbeugt und die Leistungsfähigkeit erhöht. Weiterhin ist reichlich Vitamin K enthalten, welches bedeutsam für die Blutgerinnung ist und Vitamin B6, welches das Immunsystem stärkt.

Weiterhin sind hohe Mengen Magnesium enthalten, welches wichtig für die Knochenbildung und die Muskulatur ist. Darüber hinaus ist eine nicht unwesentliche Menge Eisen vorzufinden, bedeutsam für die Blutbildung. Aufgrund des beachtlichen Kaliumgehaltes bei gleichzeitiger Natriumarmut wirkt sich der Verzehr von Avocados positiv auf das Herz-Kreislaufsystem aus.

Aufgrund des hohen Anteils an Biotin haben Avocados eine eine positive Wirkung auf Haut, Haare und Nägel.

Interessant ist auch, dass die Zuckerart Mannoheptulose enthalten ist, welche die Insulinausschüttung hemmt und somit die Avocados ein Stück aus der Schussbahn derer, die sie aufgrund ihrer hohen Energiedichte und des Fettreichtums als Dickmacher verunglimpfen, nimmt.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Avocados eine breite Fülle an Gesundheitsnutzen mit sich bringen und daher weit häufiger den Weg in die Einkaufskörbe der Nation finden sollten.

Dier Blogeintrag ist ein Auszug aus einem Artikel, der erstmals am 14.​11.​2010 auf www.​team-andro.​com veröffentlicht wurde.

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